Wie sieht denn bloß der Blühstreifen aus???!!!

24.08.2012

Kategorie: Aktuelles

Wenn Sie die Bienen, Hummeln und sonstigen Insekten fragen könnten, würden Sie nur Positives hören. Diese nützlichen Helfer befinden sich seit Jahren in einer dramatischen Notlage. Sie finden immer weniger blühende Pflanzen. Gerade jetzt im Spätsommer blüht immer weniger und das Nahrungsangebot ist mehr als gering. Aber gerade jetzt müssen sie für den Winter vorsorgen und sind deshalb auf blühende Pflanzen angewiesen. Und nicht alle Blüten können von allen Insekten zur Nahrungsaufnehme genutzt werden. Es gibt etliche, die ganz spezielle Anforderungen haben. 

Deshalb blühen auf unserem Blühstreifen zur Zeit noch etliche Wildblumen (Wilde Möhre, Wegwarte, Rheinfarn, Wiesenglockenblume, Kornblume, Köningskerze, Leinkraut) und der Flugbetrieb ist entsprechend hoch. Das kann jeder bei entsprechendem Wetter beobachten. Deshalb ist es extrem wichtig, dass die Pflanzen nicht vor der zweiten September-Hälfte gemäht werden. Auch wenn gerade die Wilde Möhre in diesem Jahr -zu? -kräftig gewachsen ist, sieht das doch immer noch schöner aus, als ein kahler und nackter Acker. Fragen Sie mal die Insekten!

Auf dem Bühstreifen, den wir zusammen mit den Ravensberger Lichtlandschaften und dem Netzwerk Blühende Landschaft angelegt haben, wurde eine mehrjährige Blühmischung mit einem erheblichen Anteil an Wildblumen ausgebracht. Wir dürfen auf das Erscheinungsbild im kommenden Jahr gespannt sein. 

Wer sich ausführlicher über die Notlage der Insekten informieren will und was jeder dagegen tun kann, findet hier reichlich Informationen und Tipps - auch für den eigenen Garten und sogar den Balkon!

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